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Wiederaufnahme wegen des großen Erfolges: "Maria, ihm schmeckt's nicht" nach dem Bestseller von Jan Weiler!Einen großen Erfolg bei Presse und Publikum landete Julia Meiers Inszenierung von "Maria, ihm schmeckt's nicht". Urlaubsstimmung und Situationskomik verspricht der Kurztripp nach Italien - ab dem 17. Mai 2019 wieder im Spielplan!
Was passiert, wenn sich Jan in Sara, ein Mädchen mit deutscher Mutter und italienischem Vater verliebt? Und was, wenn die beiden heiraten wollen? Auf jeden Fall muss Jan um Saras Hand anhalten, offiziell und vor allem beim Schwiegervater in spe, bei Patrone Antonio - in Krefeld! Denn in diesem Fall heiratet man eine gesamte Familie - nicht nur in Krefeld, sondern auch in Italien. Schwiegervater. Antonio strotzt vor Energie und Lebensfreude, er hat sich in all den Jahren in Deutschland den italienischen Blick auf die Dinge bewahrt. Niemand weiß besser als er, dass in Europa nur an zwei Orten vernünftig Fußball gespielt wird: Selbstverständlich in Krefeld und Italien. Sara hält ihren Papa für erstaunlich redebegabt, für „eine Art Windmaschine“. Und wie ein Orkan kommt Italia über den angehenden Ehemann. Jan erfährt einen humor. und liebevollen Einblick in das Leben einer italienisch-deutschen Familie, in die Tücken des Alltags und in die Erfahrungen der ersten Jahre in der verheißungsvollen Fremde. Erleben Sie einen ganz besonders hinreißenden „italienischen“ Abend nach dem Bestseller von Jan Weiler im TiC-Theater.
Die Presse zu „Maria, ihm schmeckt’s
nicht“ im TiC-Theater: „Komm ein bißchen mit nach Italien“: Jan Weiler hat in seinem gleichnamigen Episoden-Roman die Geschichte des Deutschen Jan erzählt, der nach Italien reist, um in Campo Basso, dem Heimatort seiner künftigen Schwiegereltern, um Saras (zauberhaft, auch als junge Ursula: Saskia Deer) Hand anzuhalten. (...) Die Bühnenfassung von Dirk Böhling, die brillant von Julia Meier für das TiC inszeniert wurde, hat nun ihrerseits das Zeug, zum Sommer-Bestseller 2018 der Wuppertaler Theaterlandschaft zu werden. Jan (Sebastian Freund, in der Rolle wachsend) steht also nervös bibbernd, mit schwitzigen Händen in der mittelitalienischen Provinz vor dem großen Moment und dem Schwiegervater Antonio Marcipane -phon.: Martschipane- (sympathisch und überzeugend in seiner vielseitigen Charakterrolle: Michael Baute) gegenüber. Doch der Moment der Wahrheit verläuft unerwartet problemlos, nicht zuletzt, weil Antonio seit seiner Zeit ab 1965 als Gastarbeiter in Deutschland deutsch spricht und mit seiner deutschen Frau Ursula (liebenswert moderat: Christina de Bruyckere-Monti) verheiratet ist. (...) Der eigentliche Zusammenprall der Kulturen geschieht durch die später zur Hochzeit Eltern Jans, den zunächst etwas steif reservierten Eberhard (vielseitig: Philip Zangerl) und die überdrehte Gisela (köstlich: ebenfalls Beril Erogullari). (...) Was die Ensemblenummer „Komm ein bißchen mit nach Italien“ (…) gut gelaunt und zum Mitsingen vorlegte, setzen später das Multitalent Benedict Schäffer (wandlungsfähig, smart und wieder einmal brillant in Schauspiel, Stunt und Musikalität) mit „L'Italiano“ von Toto Cutugno (...) fort. (...) Viel Musik also, turbulent skizziertes italienisches Familienleben, raffiniert gelöste nachdenkliche Rückblenden in die 1960er Jahre, als der junge Antonio (jetzt: Benedict Schäffer) als Gastarbeiter in Deutschland lebte und Ursula fand sowie in die italienische Vergangenheit (inkl. witziger Räuberpistole). Das alles und ein geradezu verblüffend gutes Sprach-Coaching in Sachen Italienisch und Akzent, eine mit glücklicher Hand besetzte, gelungene Typisierung von Charakteren und eleganter Umgang mit amüsanten Klischees machen diese mit viel Humor umgesetzte, warmherzige, liebevolle Inszenierung zum ungetrübten Genuß, der immer wieder Lachtränen in die Augenwinkel treibt. Und das auf nur ca. 16 qm Bühne! Herrlich! Ein solch gelungenes Regie-Debüt können sich ein Theater und seine Regisseurin nur wünschen, zumal wenn es ein so überzeugendes ist wie das hier und jetzt von der vielfach begabten Schauspielerin und Sängerin Julia Meier. Da stimmte einfach alles. Wie gesagt, es könnte der Sommer-Hit der lokalen Theater-Landschaft werden. Sichern Sie sich Karten.“- Musenblätter
„Bella
Italia“ im TiC-Theater (...) Dass die italienische (Gast-)Freundschaft auch
durch den Magen geht, sorgt für Völlegefühl: „Keinen Appetit mehr“, gibt’s für
die Mama (die Herrin im Hause Marcipane: Christina de Bruyckere-Monti),
die Nonna (wunderbar italienisch-schrullig: Monika Owart) und die Zia
nicht - „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“, heißt es sodann empört. Also muss Jan
immer wieder zugreifen… (...) Urkomisch auch das Aufeinanderprallen von
italienischer Lebensart und der spießigen Bräutigam-Eltern Gisela (herrlich
überdreht: Beril Erogullari) und Eberhard (herrlich kultiviert-deutsch:
Philip Zangerl). Großes „Complimento“ für das Italienisch der TiC-Schauspieler,
vor allem aber ein riesengroßes „Bravo“ für das Deutsch mit Italo-Akzent der
Marcipanes, allen voran von Papa Marcipane (Michael Baute mit einer
Sternstunden-Rolle) - unglaublich, „congratulazioni“! Bezaubernd gibt Saskia
Deer in einer Doppelrolle die Marcipane-Tochter Sara wie auch die junge
Ursula – keine Wunder, dass sich Jan und einst der junge Antonio Marcipane (Bendedict
Schäffer) in sie verliebten. (...) Als Schäffer auf der Gitarre den
Toto-Cotugno-Ohrwurm „Lasciatemi cantare“ anstimmt und erst die „Sippschaft“
und dann auch das Publikum (nach Möglichkeit) mit einstimmt, ist das ein
Gänsehaut-Moment – Jubel aus dem Publikum! Ihre Höhepunkte haben Jan
Bauerdick (Bühne) und Carmen Fett (Kostüme), als sich die Bühne
in einen italienischen Mittelmeer-Strand verwandelt, der von der
Marcipane-Sippe mit einem Berg aus Strand-Utensilien und natürlich lecker
Panettone im Handstreich eingenommen wird – der in einen Strand-Sitz
umgewerkelte Einkaufswagen hat das Zeug zum Sommer-Hit 2018! Ebenso wie die
Inszenierung von Julia Meier: Das TiC-Gewächs, bisher als Sängerin und
Schauspielerin bekannt und übrigens mit einem Italiener verheiratet, liefert
mit „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ einen Volltreffer als Regie-Debüt ab – da
ist nichts überpointiert, das Italo-Klischee ist liebevoll-perfekt in Szene
gesetzt, Julia Meiers Stück ist wie ein Glas des Kult-Getränks „Aperol Spritz“:
leicht, lustig und spritzig. Zumal noch ein Schuss Italo-Hits vom
Paolo-Conte-Evergreen „Come Di“ bis hin zum Dean Martin-Klassiker „Volare“
drunter gemixt wird – einfach köstlich, so schmeckt der Theatersommer im TiC! (...)“
- Cronenberger Woche „Das TiC
wird zum italienischen Dorf: Der groß gestikulierende Papa, der Kniff in die
Wange von Oma, das kreischende Schreien durchs ganze Haus: „Mangiare!“ – Julia
Meier hat bei der Theaterversion des Bestsellers „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“
im TiC wunderbare Stereotypen auf die Bühne gebracht. Urlaubsflair und das
Aufeinanderprallen der Kulturen sorgen an der Borner Straße für viel Gelächter
und immer wieder Szenenapplaus. (...) Wunderbar spielt Michael Baute dieses
Familienoberhaupt mit italienischem Akzent und vielfältigem Gesichtsausdruck.
Und Sebastian Freund gibt den Deutschen als oft unbeholfenen, tapsig-verwirrten
Gast, der aber an seiner neuen Familie immer mehr Gefallen findet. Der junge
Cousin Marco (Benedict Schäffer) hingegen lehnt ununterbrochen mit dem Handy am
Ohr an einer Hausecke und wirft nur gelegentlich einen Kommentar in die
allgemeine Unterhaltung ein. Irgendwann erreichen auch noch Jans Eltern das
abgelegene Bergdorf: Beril Erogullari spielt die Mutter wunderbar übertrieben
mit lautstarker Freude an jedem Detail. Das wirkt umso stärker, als Philip
Zangerl den Vater als korrekten, manchmal etwas steifen Intellektuellen zeigt. Während
im ersten Teil eine typische Situation des Kulturschocks die nächste jagt und
bei vielen Zuschauern Erinnerungen hervorrufen, schlägt Autor Jan Weiler nach
der Pause nachdenklichere Töne an: In einem Rückblick erzählt Antonio, wie
schwer seine erste Zeit in Deutschland war, weil die Menschen dem Gastarbeiter
mit Misstrauen und Ablehnung begegneten. Doch schnell wechselt das Stück wieder
in die jubelnde Hochzeitsfeier mit Küsschen, Herzlichkeit und viel Essen.
Italien-Schlager wie „Komm ein bisschen mit nach Italien“ oder „Lasciatemi
cantare“ erinnern an Zeiten, als die Adria-Küste noch das Sehnsuchtsziel der
Deutschen war. Begeistert wollen die Zuschauer die Darsteller am Ende kaum gehen
lassen.“ - Westdeutsche Zeitung Bestellen Sie Ihre Karten hier online oder telefonisch unter 0202/472211. [zurück] - [bookmarken] - [Druckversion] - [Weiterempfehlen] - [Impressum] - [Datenschutz] - [AGB] © 1997-2025 by TIC - Theater in Cronenberg. Borner Str. 1 - 42349 Wuppertal-Cronenberg - Alle Informationen dienen nur zur persönlichen Information ! Providing, Umsetzung und CMS by Portunity GmbH . |